NixieUhr – Eine hübsche Schrankuhr

Da der vorhergegangene Blogeintrag mit dem Bau der Hardware der Uhr endete, nun die Fortsetzung mit einem Erfahrungsbericht und dem Gehäuse welches nun fertig gestellt ist.

Gesamte Uhr sowie die Fernbedinung

Kurz nach der Entwicklung der elektronischen Hardware wurde das Gehäuse für die Uhr hergestellt. Als Basis in welchem die Steuerplatine untergebracht ist wurde ein rechteckiges Holzchassis geleimt, welches danach mit einer dunklen Lasur lasiert wurde. Um die Platine von außen sehen zu können wurden zahlreiche Plexiglasscheiben verschraubt und eingeklebt. So kann man die Platine auch weiterhin bestaunen und es musste kein Loch für den Infrarotempfänger in die Front gebohrt werden. Die Uhr wird über eine Hohlsteckerbuchse auf der Rückseite mit Energie versorgt.

Rückseite der Uhr

Für die Front wurde 5mm dickes Plexiglas verwendet in welches ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten der Uhr eingesetzt worden ist. In den späteren Uhren wird dieser Schalter auf die Rückseite gesetzt, da dieser nur selten von mir genutzt wurde. Die Uhr wurde so eingestellt dass von 23 Uhr bis morgens um 6 Uhr die Röhren ausgeschaltet werden, Zeit kann individuell gesetzt werden. Sollte man sie früher ausschalten oder einschalten wollen, kann man die Fernbedienung nutzen.

In die Unterseite wurden zwei Fenster aus 2mm dickem Plexiglas eingelassen, durch welche man die Platine betrachten kann. Diese Fenster sind nicht unbedingt nötig, jedoch kann man so wenn man mag die Platine bestaunen.

Uhrengehäuse von unten

Auf der Oberseite des Gehäuses wurde ebenfalls 5mm dickes Plexiglas verwendet , in welches Aussparungen für die Steckverbindung zu den Anzeigemodulen sowie der Dots eingefräst worden sind. Bei diesem Prototyp ist es nun noch möglich zwischen dem Format HH:MM:SS oder HH:MM zu wechseln. In späteren Gehäusen wird das nicht mehr möglich sein, da das doch recht lange Gehäuse mit nur zwei eingesteckten Modulen nicht sehr schön aussieht.

Gehäuse von oben inklusive der steckbaren Komponenten

Nach dem Bau des Gehäuse stellt sich die Frage wie man nun die Anzeigemodule vor versehentlichem Berühren schützt. Da auf der ersten Version der Anzeigemodule keine Möglichkeiten zur Verschraubung von Schutzplatten aus Plexiglas vorgesehen sind wurden diese mit Isolationslack besprüht und so isoliert. Allerdings stellte sich heraus, dass das gleichmäßige Auftragend es Lackes nicht so einfach möglich ist und der Lack auch auf die Steckkontakte lief welche jedoch zuvor gut abgeklebt worden sind.

Es wurde eine Revision des Moduls erstellt, welche sowhol Befestigungslöcher für Schutzplatten für die Front und Rückseite erhielt, sowie eine doppelte Stiftleiste um die Befestigung mit der Steuerplatine zu verbessern. Des weiteren wurde das Schieberegister nun in SMD Form bestückt.

Ich war bereits mit dem Schutz der Module zufrieden, jedoch zog Anfang des Jahres ein kleiner 3D-Drucker bei mir ein, welcher mir neue Fertigungsmöglichkeiten erlaubte. So designte ich Schutzabdeckungen welche passgenau von vorne und hinten aufgesetzt werden und auch von den Seiten Schutz bieten. Auf der ersten Version der Anzeigemodule wurden diese noch aufgeklebt, bei der aktuellen Version mit Schrauben verschraubt.

Neues Anzeigemodul von vorne

Bis auf die Dots ist nun alles isoliert. Diese werden ggf. auch noch geschützt nur ist mir bis dato keine schöne Lösung eingfallen, bzw. sind die Dots noch nicht so schön wie ich sie gerne hätte. Auch befinden sich an den Dots keine 170V ohne einen Begrenzungswiderstand, sodass dort keine große Gefahr vorhanden ist.

Neues Anzeigemodul von hinten

Alles in allem ist die Uhr jetzt ein Jahr gelaufen und man kann bis dato keine Veränderungen der Röhren sehen, wie es oftmals beschrieben wird. Allerdings sei auch hier gesagt, dass der Kathodenstrom nicht auf die maximale Stärke eingestellt worden ist und so die Röhren nicht auf ihrer vollen Helligkeit leuchten.

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